Wollte Nostradamus die Menschen warnen?

Gerade habe ich die Frage gelesen: Macht man denn nicht Prophezeiungen, um die Menschen zu warnen?

Nein, deshalb macht zumindest Nostradamus es nicht – sofern es sich um echte Prophezeiungen handelt. Ihm geht es darum, etwas zu beweisen. Immer vorausgesetzt, dass es wirklich Prophezeiungen sind, will er damit beweisen, dass es Schicksal gibt, aber auch den freien Willen. Was an sich ein Widerspruch zu sein scheint.

Nostradamus lebte in einer Zeit, in der sich die Menschen ganz andere Fragen stellten, als wir es heute tun. Sie stritten sich beispielsweise darum, seit wann die Welt existiert. Das war für sie lebenswichtig, weil sie glaubten, die Welt würde nur 7000 Jahre existieren und dann zugrunde gehen. Dem widerspricht Nostradamus – warum auch immer. Seiner Meinung nach würde die Welt auch im 8. Jahrtausend noch existieren und dann sogar stabil werden. Das war zu seiner Zeit eine ungeheuerliche Behauptung. Er war ganz sicher kein Endzeitprophet, wie es ihm immer wieder unterstellt wird.

Nur leider wollen die Menschen unseres Kulturkreises davon nichts wissen, weil es sich nicht mit der christlichen Bibel verträgt. Noch immer versuchen viele Menschen aus der Bibel irgendwelches geheimes Wissen heraus zu lesen. Sie halten die Bibel für eine Art Zauberbuch, in dem so ziemlich alles über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft steht. Doch das stimmt nicht. Die Apokalypse weiß nichts von der Zukunft. Abgesehen davon, dass sie für heutige Leser sowieso unverständlich ist. Zur Zeit ihrer Abfassung wurde sie vermutlich von Gleichgesinnten verstanden.

Weil Nostradamus sich genauso kryptisch – also unverständlich –  ausdrückt und er außerdem auch noch dazu die Apokalypse zitiert, versucht man eine Beziehung zwischen den beiden Texten herzustellen.

Jetzt stellt sich die Frage: war Nostradamus ein echter Christ – und wenn ja welcher Konfession? Es gab zu seiner Zeit ungeheuer viele Sekten, die auf verschiedene Weise die Bibel auslegten. War er ein geheimer Jude, oder hing er vielleicht sogar einer alten Sekte an? Was nicht bedeuten muss, dass es noch solche organisierte Sekten gab. Er schreibt von alten Büchern die er gelesen und danach vernichtet hat. Vielleicht waren es Schriften der Katharer, die etwa 100 Jahre zuvor in Südfrankreich gelebt haben. Es wird nicht alles vernichtet worden sein. Noch lange nach dem letzten Prozess gegen Katharer, wurden einzelne Personen wegen ihres Glaubens verfolgt.

Sollte er Gedanken vertreten haben, die einer verfolgten Gruppe nahe standen, ist es nachvollziehbar, weshalb er sein Werk verschlüsselt hat.

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Der neue Schreckensherrscher

Auf der Seite https://www.epochtimes.de/genial/wissen-genial/6-erschreckende-vorhersagen-fuer-2018-von-nostradamus-a2242477.html

wird der bekannteste Vers aufgegriffen und so interpretiert.

Im siebenten Monat des Jahres 1999Wird vom Himmel der große Schreckenskönig herabkommen,Um den König von Angoulmois auferstehen zu lassenDavor und danach wird Mars durch Glück regieren(Centurie X, Vers 72)

Am 20. Juli 1999 (Im siebenten Monat des Jahres 1999 – wie in der Prophezeiung geschrieben) begann Jiang Zemin, ehemaliger Chef der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), die Verfolgung von Millionen von Falun Dafa-Praktizierenden in China und untergrub ihr Grundrecht auf Glauben.

Einige Interpretationen von Nostradamus‘ obiger Prophezeiung, halten den „großen Schreckenskönig“ für den „dritten Antichristen“ in Form der KPCh.

Hier wird – wie so oft – die Prophezeiung des Nostradamus mit der Apokalypse verknüpft. Was an sich ja durchaus möglich wäre. Doch das bedeutet nicht, dass es wahrer wird, Nur wenn man an die Apokalypse glaubt, die auch niemand wirklich „übersetzen“ konnte, kann man sie als Beweis nehmen. Ich behaupte jetzt einmal, es wird kein Antichrist kommen. Erstens weil die Apokalypse nicht unsere Zeit meinte und zweitens, weil es auch kein Reich „des Erlösers“ auf Erden geben wird. Die Behauptung, Falun Gong würde ab diesem Datum verfolgt werden, stimmt. https://de.wikipedia.org/wiki/Verfolgung_von_Falun_Gong

Auf dieser Seite wird genau erklärt, was das ist. http://de.falundafa.org/home.html

Aber vom Himmel kam die KPCh nicht. Von anderen Übersetzern wird der Vers anders übersetzt. Nämlich mit: Davor und danach regiert Mars. Zum Glück!

Eine andere Übersetzung lautet: „Das Jahr 1999 sieben Monate. Vom Himmel wird kommen ein großer König des Schreckens, wieder auferstehen lassen wird er den großen König von Angoulmois, vor – nachher Mars herrscht glücklich.“ https://diepresse.com/home/zeitgeschichte/5042155/Nostradamus_Von-der-Kunst-wirklich-alles-vorherzusagen

Centurio meint, es handele sich um den 11. August 1999 nach dem gregorianischen Kalender und somit um: 1999 im siebenten Monat (julianischen Kalenders) 

Auf http://www.relinfo.ch/nostradamus/infotxt.html gibt es direkte Vergleiche. „- Unklar ist die genaue Datierung: Juli oder August 1999. Die Frage ist hierbei, ob davon ausgegangen werden muss, dass der Seher den nach seinem Tod erfolgten Wechsel vom julianischen zum gregorianischen Kalender voraussah und miteinberechnete. Ist dies der Fall, kann sich die Prophezeiung nicht auf die Sonnenfinsternis beziehen.“, schreibt der Autor. Nun stellt sich die Frage, welches genaue Datum gemeint ist. Wäre es der 1. Juli, wäre es auch trotz Umrechnung Juli. Aber wenn es der 31. Juli 1999 gewesen wäre, handelt es sich eigentlich um den August 1999.

Was alles im Juli 1999 passiert ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Juli_1999

Was alles im August 1999 passiert ist https://de.wikipedia.org/wiki/August_1999 

Im August 1999: Tatsächlich kam jemand vom Himmel herab:

Kasachstan: Die Raumfahrer der französisch-russischen Mission Mir-Perseus kehren nach etwa sechs Monaten Aufenthalt von der Raumstation Mir zurück zur Erde. Sie forschten dort zu verschiedenen Fragen aus den Bereichen Biowissenschaft, Materialwissenschaft und Raumfahrtstechnologie.

Das sind aber keine möglichen, zukünftige Schreckensherrscher. Aber Raumfahrer waren vermutlich die Einzigen, die aus dem Himmel zurück kamen.

Die Mogulen waren in Indien. Als Großmogul, Mogulkaiser oder nur Mogul (auch Moghul) werden die turko-mongolischen Herrscher des von 1526 bis 1858 in Indien bestehenden indo-islamischen Mogulreiches bezeichnet. Die Großmoguln stammen aus der zentralasiatischen Dynastie der Timuriden.https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Gro%C3%9Fmoguln

Sollte Nostradamus die Moguln gemeint haben, ergäbe das insofern Sinn, als dieTimuriden bis ca. 1500 geherrscht haben. Nur in Indien konnte sich ein Zweig halten. Sie waren eher chaotisch und schlecht organisiert, übten Terror gegen die aus, die sich ihnen widersetzten. Nostradamus wird sicher über sie viel gewusst haben. Persien hat er erwähnt, so viel ich weiß.

Auf http://www.prophezeiungsforum.de/forum/board_entry.php?id=22978 wird überlegt, ob damit Putin gemeint sein könnte.

Das wäre zeitlich möglich. August 1999 Moskau/Russland: Das Parlament bestätigt den von Präsident Boris Nikolajewitsch Jelzin vorgeschlagenen Leiter des Inlandsgeheimdiensts Wladimir Putin als neuen Ministerpräsidenten von Russland.

Aber auch im Juli 1999 gibt es eine Raumkapsel im Weltall. Orbit: Die Raumfahrer Wiktor Afanassjew und Sergei Awdejew befinden sich 5 Stunden und 22 Minuten im Weltall, um die Kommunikationsantennen der Mir zu demontieren.

Das alles jetzt einmal vorausgesetzt, dass mit 1999 wirklich 1999 unserer Zeitrechnung gemeint ist.

Die Frage ist, ob mit Angoulmois auch tatsächlich die Moguln gemeint sind. Es müsste im Prinzip eine Beziehung zwischen den einzelnen Worten bestehen. Sonst sind sie sinnlos. Zumindest wenn immer 4 Zeilen zusammen gehören. Was auch nicht unbedingt sein muss.

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Die Skeptiker und Nostradamus

Die Skeptiker sind selbstredend davon überzeugt, dass Nostradamus kein Prophet war. So nannte er sich übrigens auch nicht. Er nannte sich Seher. http://www.gwup.org/infos/nachrichten/399-500-jahre-nostradamusDunkelheit, Dreistigkeit und Beschwörung des Zufalls — das ist nach Corneilles Poesie der Dreiklang, mit dem Propheten die auf kosmische Fingerzeige gestimmten Saiten der Seele zum Klingen bringen. Der calvinistische Reformator Theodore de Bèze (1519–1605) komponierte aus dem Namen Nostradamus gar einen lateinischen Spottspruch: Nostra damus cum falsa damus, nam fallere nostrum est; et cum falsa damus, nil nisi nostra damus. Zu Deutsch etwa: Wir geben das Unsere, wenn wir Falsches behaupten, denn Falsches zu sagen ist unsere Art; und wenn wir Falsches sagen, geben wir das Unsere.“

Scharlatan oder Inspirierter? An Nostradamus scheiden sich die Geister. Lustig, dass ausgerechnet – ich denke einmal atheistische – Skeptiker, einen Kleriker zitieren. Aber wenn es ins Konzept passt …

Wofür halten die Skeptiker denn Nostradamus? Für einen Scharlatan? Vermutlich, denn für einen Inspirierten sicher nicht. Und dann machen sie selbst, was sie anderen vorwerfen. Sie interpretieren, statt zu „übersetzen“. Vier Jahre vor dem tragischen Ereignis hatte Nostradamus im Vers 35 der I. Centurie geschrieben: Der junge Löwe wird den alten überwinden, auf kriegerischem Feld im Einzelstreit. Im goldenen Käfig wird er ihm die Augen spalten, von zwei Flotten setzt sich eine durch, der Besiegte stirbt einen grausamen Tod

Vier Jahre vor dem tragischen Ereignis hatte Nostradamus im Vers 35 der I. Centurie geschrieben: Der junge Löwe wird den alten überwinden, auf kriegerischem Feld im Einzelstreit. Im goldenen Käfig wird er ihm die Augen spalten, von zwei Flotten setzt sich eine durch, der Besiegte stirbt einen grausamen Tod

Seit dieser prophetischen Glanzleistung war Nostradamus noch zu Lebzeiten der gemachte Hellseher“, applaudierte 1981 sogar Der Spiegel in einer Titelgeschichte. Wirklich? Der berühmte Quartrain ist von Zeitgenossen nicht einmal wahrgenommen worden, behauptet der renommierte französische Historiker Georges Minois. Und das mit guten Gründen: Heinrich II. war 40 Jahre alt, Graf Montgomery mit 29 Jahren unwesentlich jünger. Letzterer war kein König, also mitnichten ein „Löwe“. Außerdem spielte sich das Drama nicht „auf kriegerischem Feld“ ab, und nirgends ist überliefert, dass Heinrich II. einen auffälligen goldenen Helm oder ein goldenes Visier trug. Im Jahr 1555, als Nostradamus diese Verse schrieb, war vielmehr Heinrich II. der „junge“ und Karl V. mit seinem goldenen Helm — der deutsch-römische Kaiser, der sich mit den Franzosen heftige Kriege lieferte — der „alte“ Löwe. Gemeint hatte Nostradamus also das Gegenteil dessen, was die Interpreten hineinlesen: nämlich, dass sein König Heinrich II. über seinen Erzfeind siegen möge.“ Schreibt der Autor Bernd Harder wörtlich. Offensichtlich verführt Nostradamus sogar einen Skeptiker dazu, sich für berufen zu halten, die dunklen Verse richtig zu verstehen. Das alleine ist ja schon eine tolle Leistung.

Nirgendwo in den Versen steht, dass Nostradamus Heinrich II überhaupt gemeint hat. Ob der Autor selbst die Schlussfolgerung zieht, oder der eines anderen folgt (was ich nicht ganz auseinander halten kann), ist dabei nebensächlich, weil er zumindest zustimmt. Nostradamus hat es also geschafft, die unterschiedlichsten Leute dazu zu bewegen, sich mit seinen Versen zu beschäftigen. Er wusste, dass sich Leute damit beschäftigen würden, die gar nicht die Fähigkeit besitzen, sie richtig zu deuten. In weiser Voraussicht schrieb er deshalb einen Bannvers: Kritiker (=Skeptiker?) Ungebildete, Astrologen und Sprachunkundige sollten sich fernhalten.

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Nostradamus und Goethe

Weil ich derzeit damit beginne mich mit den Leuten auseinanderzusetzen, die Nostradamus übersetzt haben, oder es zumindest versuchen, muss ich kurz auf Goethe eingehen. Von selbst wäre ich darauf niemals gekommen. Ich habe den „Faust“ weder gelesen, noch gesehen. Da ich aber gerade darauf hingewiesen wurde, dass sich Goethe angeblich mit Nostradamus beschäftigt hätte, surfte ich einmal kurz im Internet. http://www.welt.de/print-welt/article352196/Okkultismus-aus-zweiter-Hand.html

Der Autor, Matthias Heine, glaubt nicht an eine engere Beziehung Goethes zum Werk von Nostradamus. Aber Goethe hat dessen Werke noch mehr ins Gespräch gebracht, als sonst jemand.

Der protestantische Theologe Gottfried Arnold veröffentlichte 1699 bis 1715 seine dreibändige „Unpartheyische Kirchen- und Ketzerhistorie“. Diese Bücher besaß Goethes Vater. Das alleine ist schon einmal ein Beweis dafür, dass es die nostradamischen Prophezeiungen mindestens vor 1690 gegeben haben muss. Im 18. Jahrhundert war Nostradamus in Deutschland sehr bekannt. Johann Christoph Adelung erwähnte ihn 1789 im 7. Band seiner „Geschichte der menschlichen Narrheit. Das Kosmetikbuch des Nostradamus wurde 1573 von Jeremias Mertz ins Deutsche übersetzt. Was vermutlich nicht geschehen wäre, wäre Nostradamus nicht schon damals berühmt gewesen.

Goethe hat sich auch mit Kabbalistik und mit Alchemie beschäftigt, aber kaum mit Magie, wie ihm unterstellt wird, weil er das „Hexeneinmaleins“ erdichtet hat. Da ich eben den Faust nicht direkt kenne, fand ich es zielführend, mich von berufenen Menschen beraten zu lassen. Damit ich verstehe, was Goethe sagen wollte. Diese Beratung fand ich in dem Buch von Jochen Schmidt: Goethes Faust, Erster und Zweiter Teil: Grundlagen – Werk – Wirkung, erschienen im Verlag C. H. Beck. Google bringt daraus eine ziemlich umfangreiche Leseprobe. Überzeugend zeigt der Autor, dass Goethe dieses Hexeneinmaleins satirisch verstand und auch so verstanden haben wollte. Zu Eckermann sagte er am 4.1.1824: „Ich glaubte an Gott und die Natur und an den Sieg des Edlen über das Schlechte; aber das war den frommen Seelen nicht genug, ich sollte auch glauben, dass Drei Eins sei, und Eins Drei; das aber widerstrebte dem Wahrheitsgefühl meiner Seele. https://books.google.at/books?id=G9BqNanerO8C&pg=PA152&lpg=PA152&dq=zeiter+hexeneinmaleins+briefe+goethe&source=bl&ots=LfNCo_kXLX&sig=xmCiBAugPDSm6syQAv1Ebqf9KmA&hl=de&sa=X&ei=kSDhVKT7HoWrU-jogLgL&ved=0CCQQ6AEwAA#v=onepage&q=zeiter%20hexeneinmaleins%20briefe%20goethe&f=false

Damit wendete er sich gegen den christlichen Glauben, gegen die Lehre der Dreieinigkeit. Mehr ist nicht dahinter.

Im Internet findet man auch den Briefwechsel zwischen Goethe und (Karl Friedrich) Zelter, Band 2 https://books.google.at/books?id=JS4RAAAAMAAJ&pg=PA611&lpg=PA611&dq=zeiter+hexeneinmaleins+briefe+goethe&source=bl&ots=acimK5kkam&sig=C6cIBzb1oMKS_k5ce3V7jUoArOw&hl=de&sa=X&ei=kSDhVKT7HoWrU-jogLgL&ved=0CD0Q6AEwBQ#v=onepage&q=zeiter%20hexeneinmaleins%20briefe%20goethe&f=false

… Ebenso quälen sie sich und mich mit den „Weissagungen des Bakis“, früher mit dem „Hexeneinmaleins“ und so manchem anderen Unsinn, dem man dem schlichten Menschenverstande anzueignen gedenkt.

Womit er sehr klar ausdrückt, wie gering er selbst schätzt, was er geschrieben hat. Was ihn stört, ist der offensichtliche Versuch mancher Zeitgenossen, etwas in sein Werk hinein zu geheimnissen, was so nicht drinnen ist.

Vladimir V. Koulich möchte zwar ein „magisches Quadrat“ als Grundlage des „Hexeneinmaleins“ erkennen. Was nicht unmöglich ist, jedoch mit Magie nichts zu tun hat. Zu finden auf: http://www.ntu.edu.sg/home/MVVKulish Selbstverständlich ist es kein Unsinn – aber es ist nicht bedeutungsvoll. Vor allem steht es in keinem Zusammenhang mit Nostradamus.

Schon in alten Vorlagen gab es in den Geschichten über den Dr. Faust Zaubersprüche, die ihm zugeschrieben wurden. Naheliegend wenn Goethe das Vorbild aufgreift. Der Augsburger Schausteller Rudolf Lang zog mit einer Hundenummer zum Thema Faust 1717–21 durch Österreich und Deutschland und musste sich einmal ernsthaft gegen den Vorwurf der Hexerei verteidigen. http://de.wikipedia.org/wiki/Fauststoff Diese Geschichten waren also populär.  Jeder kannte sie und Goethe war nur einer von vielen der daraus schöpfte. Die Weissagungen des Bakis“ mögen ein Übriges beigetragen haben, um den Eindruck zu erwecken, Goethe habe eine tiefere Beziehung zu Nostradamus aufzuweisen. (griech. Βάκις) war ein Seher des antiken Griechenlands, der im 7./6. Jhd. v. Chr. gelebt hat und in seinen Orakelsprüchen die Ereignisse der Perserkriege prophezeite. Bakis soll die Gabe der Prophezeiung von den Nymphen erhalten haben. http://de.wikipedia.org/wiki/Bakis_(B%C3%B6otien)

Wie man sieht, Goethe hat viele alte Geschichten und Sagen verwendet.  Er hat auf verschiedene Personen hingewiesen. „Nicht Zukünftiges nur verkündet Bakis; auch jetzt noch.  Still Verborgenes zeigt er, als ein Kundiger, an. Wünschelruten sind hier, sie zeigen am Stamm nicht die Schätze;    Nur in der fühlenden Hand regt sich das magische Reis, erinnert er schon ein wenig an Nostradamus, sofern man „das magische ‚Reis“ mit den Zweigen und der Rute in I/2 gleichsetzt. Aber warum ist das so? Vielleicht weil beide – Nostradamus und Goethe – dieselben Vorbilder verwenden? Oder hat Goethe tatsächlich versucht, Nostradamus in Gestalt des Bakis zu „erklären“? Eine Frage die man schwer beantworten kann. Jedenfalls scheint die Annahme falsch, er habe mit der Regieanweisung im Faust,  Nostradamus darstellen wollen. Matthias Heine überzeugt mit seiner einfachen Antwort. Goethe bezog sich auf Rembrand und dessen (angeblichen) Faust.

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Maria S. ist nicht Maria Sand

Kopczinski, Ray Nolan, Ruben Stein, Maria S. und Maria Sand – wer ist wer?

Wenn Leute mit Voraussagen das große Geschäft machen wollen.

Heute Nacht fand ich zufällig im Internet ein sehr altes Posting auf „Schauungen.de“, das mich überraschte. Jemand machte sich über mich Gedanken. Dabei ging es um die Frage, ob ich mit einer Maria S. identisch sei, die angebliche Prophezeiungen macht. Der Autor Ruben Stein (offensichtlich ein Pseudonym, denn der Name besteht aus einem getrennten Namen „Rubenstein“, der bei Google leicht zu finden ist) behauptet, er würde die Prophezeiungen dieser Maria S. veröffentlichen. Sie würde auf Nachfrage sagen können, was wann und wo passieren wird.

Einige Leute haben diese angebliche Prophetin genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass ihre Voraussagen nicht richtig waren. Es ist auch gar nicht möglich, richtige Voraussagen einfach so aus dem Ärmel zu schütteln. Das hat mich aber natürlich interessiert, denn wer will schon mit einer falschen Prophetin verwechselt werden? Mir ist es schon einmal passiert, dass eine Frau denselben Vornamen wie ich hatte und einen Nachnamen mit demselben Anfangsbuchstaben, den sie ebenfalls abkürzte. Die Dame heißt aber tatsächlich so. In diesem Fall ging es jedoch nicht um den Namen Maria Sand, der ja auch ein Pseudonym ist. Jedenfalls hätte es auch da zu einer Verwechslung kommen können. Darauf habe ich damals auf meiner Webseite auch hingewiesen. Vielleicht habe ich damit jemanden auf eine Idee gebracht, es ebenso zu machen? Nur diesmal absichtlich und geplant?

Früher habe ich auch öfter einen meiner Vornamen und meinen  Nachnamen (der auch mit S beginnt) abgekürz also …Vorname …+ S. verwendet. Das war dem Herrn Kopczinski sicher bekannt. Er kannte mich, denn er hat mich sogar einmal angeschrieben. Meine paranormale Traumsammlung kannte er ganz sicher. Im vorliegenden Fall verhält es sich aber eben sicher anders, als bei dieser Dame, bei der es sich nur um einen echten Zufall handelte. Die Ähnlichkeit des Namens „Maria S.“ halte ich für keinen Zufall, sondern ich fürchte, dahinter könnte Kalkül stecken.

Ich glaube, es existiert keine „Seherin“ Maria S., die eine Freundin von „Ruben Stein“ ist. Diese Dame halte ich für eine Kunstfigur, die kein realer Mensch ist. Ihre angeblichen, ihr untergeschobenen Voraussagen, stammen – das findet man an mehreren Stellen im Internet erklärt –  zum Teil aus bereits bekannten Prophezeiungen anderer Personen und ich fürchte, einige sind auch von mir. Wobei ich sehr selten von konkreten Daten träume, während die Romanfigur angeblich genaue Daten kennt. Eine solche beinahe-Übereinstimmung bezieht sich auf die bevorstehende Trennung eines Bundesstaates der USA vom Kernland, von der ich geträumt habe.

Im Buch des Herrn Ruben Stein spricht die Prophetin von einem Auseinanderbrechen der USA zwischen Norden und Süden. Er macht es zumindest nicht ganz offensichtlich.  Es scheint aber auch noch andere Übereinstimmungen zu geben.

Meine voraussagenden Träume sind nachweislich viel älteren Datums. Ruben Stein hat sein Buch nicht vor 2015 veröffentlicht. Schüchtern wie die Romanfigur bin ich übrigens auch. Wäre ich nicht durch äußere Ereignisse gezwungen gewesen, meine Träume zu veröffentlichen, hätte ich es nie getan.

Das Buch von Rubin Stein habe ich nicht gelesen und ich werde es auch nicht lesen. Aber natürlich forschte ich nach und fand ein weiteres Buch dieses Autors, der sich angeblich als Jude, oder als Deutscher mit Liebe zum Judentum ausgibt, mit Beziehungen zu Israel. Ein weiteres Buch von ihm hat mit Paraguay zu tun. Da schrillten meine Alarmglocken.

Der Autor Ray Nolan lebt in diesem Land und macht dort auch Geschäfte. Der Name ist ein Pseudonym. Sein richtiger Name lautet H. W. Kopczinski und auf seiner Webseite rühmt er sich, bereits unter 125 Pseudonymen geschrieben zu haben. Als Ray Nolan schrieb er über Nostradamus und über andere Propheten. Sein Nostradamus-Code ist falsch. Er kennt sich aber sehr gut mit dem Thema aus, wobei er auch da bei Zitaten nicht immer auf den ursprünglichen Autor hinweist. Vermutlich wird er auch im Internet auf unzähligen Foren unter verschiedenen Namen (vielleicht sogar gleichzeitig) unterwegs sein.

Vor langer Zeit habe ich mich mit ihm kurz im Internet unterhalten. Damals bot er mir eine Zusammenarbeit an, was ich ignoriert habe. Deshalb gehe ich davon aus, dass er das vielleicht auch bei anderen Leuten gemacht haben wird. Manche haben vielleicht zugesagt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich vielleicht hinter dem Pseudonym Ruben Stein niemand anderer als H. W. Kopczinski verbirgt.

Als Ray Nolan versetzte er einige Leute insofern in Erstaunen, als er den 11. September angeblich in dem Buch „Der Seher“ voraus sagte. Aufs Datum genau, was schon ungewöhnlich, aber nicht unmöglich wäre. Allerdings erschien sein Buch bei BoD. Es wäre daher möglich gewesen, eine neue Version zu veröffentlichen, mit dem alten Erscheinungsdatum. Wäre das nicht der Fall, würde er – oder hätte er schon längst – irgendwann Schwierigkeiten mit Geheimdiensten bekommen. Die glauben leider nicht an Präkognition, selbst wenn man ihnen beweist, dass es das gibt. Das weiß ich aus Erfahrung. Die meisten Menschen sind der irrigen Ansicht, man würde Schwierigkeiten bekommen, wenn man falsche Voraussagen macht. Dabei ist es genau umgekehrt. Probleme bekommt man, wenn man richtig liegt. Leute, wünscht euch nicht, korrekte Voraussagen machen zu können – und falls ihr es könnt – erzählt es niemandem. Ansonsten werdet ihr es bitter bereuen.

Jedenfalls steht bei einem Angebot für gedruckte, alte Ausgaben von „Der Seher“, von Ray Nolan, sogar deutlich dabei: „Die gelieferte Auflage kann ggf. abweichen.“ Bei Books on demand gibt es keine Auflagen in dem Sinn, da jedes Buch extra gedruckt wird, außer man nimmt eine neue ISBN Nummer. Man kann beliebig viele Änderungen vornehmen. Dann schreibt man dazu: 1. Ausgabe, 2. Ausgabe, usw. Das mache ich auch, wenn ich ein Buch aus irgendeinem Grund verändere. Was ich aber nur bei den Bildbüchern mache. Meine Bücher sind, bzw. waren bei Google Suche zu finden. Man konnte sie fast vollständig im Internet lesen und somit wurde auch dokumentiert, dass keine Änderungen vorgenommen wurden. Je ein gedrucktes Exemplar habe ich außerdem zu Hause stehen und einige Exemplare habe ich auch an Wissenschaftler verschenkt. Da wurde nichts nachträglich verändert. Zudem findet man noch immer teilweise archivierte Seiten mit meinen Traumsammlungen im Internet. Bei dem Buch „Der Seher“, ist das jedoch nicht der Fall. Man müsste die erste Ausgabe zu Hause haben, um sie als Beweis zulassen zu können. Da ich diese Ausgabe nicht besitze und deshalb auch nicht feststellen kann, ob diese Voraussage tatsächlich vor dem Attentat im Buch zu finden war, weiß ich nicht ob es eine echte Voraussage war, oder Betrug. Von einer Maria S. stammt sie aber sicher nicht. Was ich auch nicht ganz verstehe (so nebenbei erwähnt) ist, dass es ein weiteres Buch mit dem Titel „der Seher“ gibt. Geschrieben wurde das Buch von Robert Silverberg, erschienen bei Heyne, 1979, broschiertes Tachenbuch, ISBN 3453009924

Ich dachte immer, der Titel eines Buches sei geschützt und dürfe nicht von anderen Autoren verwendet werden.

Veröffentlicht wurden fast alle meine Träume, die ich im Buch gesammelt habe im Internet, wo man sie jahrelang kostenlos nachlesen und somit überprüfen konnte. Ab jetzt stehen sie nicht mehr jederzeit jedem kostenlos zur Verfügung. Nur ein gebundenes Buch kann auf lange Sicht gesehen als Beweis dienen. Aber ich habe eine neue Traumsammlung vor kurzem begonnen, die man auf meiner Seite http://www.psi17.jimdo.com unter dem Begriff BLOG findet.

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Ein Forum über Prophezeiungen

Prophezeiungen – eine Seite mit gesammelten Voraussagen, die dort auch bewertet werden.

Wer sich mit Prophezeiungen, bzw. mit Voraussagen beschäftigt, wird irgendwann im Internet die Seite Schauungen finden.https://schauungen.de. Dort treffen sich Menschen, die sich vor der Zukunft schützen wollen. Den meisten von ihnen geht es eher um das Wissen um die Zukunft und nicht um das Wissen, ob man die Zukunft sehen kann, oder eben nicht.

Ich habe auch Voraussagen veröffentlicht, aber nicht um jemanden zu warnen, sondern um zu beweisen, dass es paranormale Fähigkeiten gibt. Deshalb sind meine Voraussagen – die ausschließlich aus meinen Träumen stammen – auch nicht religiös gefärbt. Ich bin kein religiöser Mensch. Wie der Name der Seite schon klar macht, handelt es sich bei den meisten dort gesammelten Voraussagen entweder um sogenannte  „Prophezeiungen“, also um religiös gemeinte Betrachtungen einer angeblichen Zukunft, oder aber um Warnungen vor der Zukunft.

Das Forum versteht sich als nicht religiös und nicht politisch. Zumindest wird es behauptet. Offenbar geht es wie erwähnt um die Warnungen und darum, sich vor der Zukunft zu schützen – sofern das möglich ist. Wovon ich nicht ausgehe, oder nur bedingt. Ich glaube manche Ereignisse müssen geschehen, manche nicht. Man kann aber unter Umständen zur richtigen Zeit am richtigen, oder am falschen Ort sein. Das kann man vielleicht manchmal verändern.

Die Seite stellt nicht nur bekannte „Propheten“, bzw. Seher vor, sondern auch unbekannte Leute. Auffallend ist der Vergleich zwischen verschiedenen Voraussagen, der angestellt wird, um auf diese Weise einen Beweis für echte Prophezeiungen zu finden. Doch wenn viele ähnlich denkende Leute die Zukunft zu sehen meinen, müssen sie in vielen Dingen überein stimmen. Was aber gar  nichts über die Qualität der Voraussagen aussagt. Wir neigen dazu zu glauben, wenn viele dasselbe sehen, müsse es wahr und genauso passiert sein. In diesem Fall stimmt das aber nicht. Unterbewusst – sofern es sich nicht um Fälschungen handelt – werden oft Prophezeiungen die allgemein bekannt sind, von Menschen aufgenommen und dann im Traum verarbeitet. Deshalb enthalten viele  Prophezeiungen gleiche Bilder.

Aber bleiben wir bei der Webseite. Man trennt zwischen angeblich echten, teilweise echten und falschen Prophezeiungen. Das ist an sich ein ganz guter Anfang.

Nicht alles was dort veröffentlicht wird, scheint „Schauung“ zu sein. Es gibt auch viele Träume, die man nicht als „Schauung“ bezeichnen kann. Das Seltsame ist meiner Meinung nach, dass auch Voraussagen aufgenommen wurden, die so wenig deutlich sind, dass man eigentlich nicht viel damit anfangen kann. Gleich der erste Eintrag ist ein gutes Beispiel dafür. Dabei geht es um ein Objekt am Himmel, von dem der oder die Träumende (es handelt sich um einen Traum aus dem Jahr 2006) gar nicht weiß was es bedeutet. Eine darauf folgende Diskussion sucht Übereinstimmungen mit irgendwelchen Prophezeiungen, die man aus der Literatur kennt – und wird fündig. Aufgrund dieser angeblichen Übereinstimmungen, wird dieser Traum dann als echte  Voraussage gedeutet. Ob es sich wirklich um einen echten Traum handelte, kann man jedoch gar nicht feststellen. Ein oder zwei Träume alleine sagen noch nicht viel aus. Vor allem wenn es sich bei den Träumen immer um weltbewegende Aussagen handelt. Auch wenn man davon ausgeht, dass es sich um einen echten Traum handelt ist nicht sicher, dass er unabhängig von der Vergleichsprophezeiung entstanden ist. Wer sich mit Prophezeiungen beschäftigt, kennt vermutlich auch bereits vorhandene. https://schauungen.de/Forumsarchive/zforum/Thema%20344.htm“ Genau das meine ich wenn ich behaupte, Übereinstimmungen würden gar nichts aussagen. Erstens kann die träumende Person die anderen Geschichten bereits gekannt haben. Zweitens müssen diese anderen „Schauungen“ ja nicht unbedingt eine Wahrheit transportieren. Glaubhafter wären Prophezeiungen und/oder Träume, die keine Übereinstimmungen mit bereits bekannten Voraussagen anderer Personen aufweisen. Sucht man nun jedoch immer wieder zielstrebig nach „passenden“ Voraussagen, werden Leute geradezu aufgefordert, „richtig“ zu träumen. Unwillkürlich werden immer neue Träume entstehen, die scheinbar eine bereits bestehende Theorie stützen.

Getrennt wird auch zwischen Entstehungsjahr und dem Datum der Veröffentlichung, was sicher gut ist. Ob man das auch überprüfen kann weiß ich nicht. Leider ist vieles an angeblichen Voraussagen und Träumen total unbrauchbar, weil niemand weiß, wer diese angeblichen „Propheten“ sind. Wenn dort steht: Detlef, Bundeswehroffizier, Bandhu, Anastasia, usw., kann man gar nicht feststellen, wie seriös dieser Mensch ist. Man sollte aber doch einiges über den jeweiligen Menschen wissen. Einige Seher, bzw. Leute die über diverse Träume berichten, sind namentlich aber bekannt. Darunter ein Bernhard Bouvier, der auch fleißig postet. Deshalb habe ich ihn mir näher angesehen.

Zumindest eine Verlinkung gibt es zu einer Zeitschrift „Magazin2000plus“, die als rechtsextrem eingestuft wird, in der Bouvier etwas veröffentlicht hat. Auf http://brd-schwindel.ru/bernhard-bouvier-die-letzten-siegel/ findet man das Buch von Bernhard Bouvier „Die letzten Siegel“ 2. Auflage 1997, erste Auflage 1992. Im Vorwort wird behauptet, das Manuskript stamme aus dem Jahr 1988, was jedoch nicht bewiesen werden kann. Es enthält eine „Chronologie des 3. Weltkrieges“ aufgrund von Analysen einiger „Seherberichte“. Erschienen ist es im Ewertverlag, der ebenfalls vor allem rechtsgerichtete Bücher publiziert hat. https://www.psiram.com/de/index.php/Ewertverlag Der Name Bouvier ist das Pseudonym des pensionierten Bundeswehr-Offiziers Friedrich Doepner. Wenigstens weiß man mit wem man es zu tun hat, im Gegensatz zu den vielen anderen Sehern, die man auf der Seite findet. Er behauptet, sich gut mit Nostradamus auszukennen. Was die Skeptiker von dieser Behauptung halten liest man hier: https://www.gwup.org/infos/nachrichten/400-nostradamus-das-prophetenspiel Gar nichts. Marion Mauthe auf http://parapsychologie.info/morgen/weltunte.htm

Ein gewisser Bernhard Bouvier, mit bürgerlichem Namen Friedrich Doepner, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Vorhersagen – von Nostradamus über die bayrischen „Seher” der letzten beiden Jahrhunderte bis in die Nachkriegszeit und zieht auch die Visionen eines zeitgenössischen „Propheten” aus dem Waldviertel heran, um zu den Schlußfolgerungen seiner „Zukunft Europas” zu kommen, die er in einem eher dubiosen, politisch weit rechts stehenden Kleinverlag publizieren konnte. Doepner schöpft als Berufsoffizier der Deutschen Bundeswehr aber auch aus seinem eigenen Erfahrungsschatz, was die Möglichkeit des Ausbruchs eines Dritten Weltkriegs betrifft. Seine Argumentation geht dahin, daß Rußland als Rumpfstaat der Sowjetunion zwar aufgrund der SALT-Verträge seine Waffen nach und nach abbaut – jedoch nur jene, die ohnedies schon schrottreif wären. Jenseits des Urals aber würden kilometerlange Panzerkolonnen warten – die, auf Eisenbahnwaggons gesetzt, jederzeit zum Einsatz bereit wären. Doepner geht davon aus, daß der Ausbruch des Dritten Weltkrieges für den Hochsommer 1999 anzusetzen ist. Und die Vorzeichen für den Dritten Weltkrieg hat der deutsche Panzeroffizier aufgrund seiner vergleichenden Prophetenforschung folgendermaßen aufgezeichnet ...“1999 gab es keinen 3. Weltkrieg. Somit ist die ganze Berechnung für die Katz.

Auch „Taurec“, der Forumsleiter, wer auch immer er sein mag, beschäftigt sich mit der Analyse zukünftiger Ereignisse. https://schauungen.de/forum/index.php?id=11949. Angeblich hat er Nostradamus komplett „übersetzt“. Die übrigen Mitdiskutierenden scheinen weniger wichtig zu sein. Leider habe ich keinen Hinweis auf den Betreiber des Forums gefunden. Als Impressum steht nur, das Forum sei rein privat: und eine Mailadresse ohne echten Namen. Man weiß daher nicht mit wem man es zu tun hat. Schade.

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Parallel zu meinem anderen Blog

Ich werde hier – parallel von meinem anderen Blog – Texte übernehmen.

Hier jeweils der originale Text. https://parapsychisch.blogspot.com/

In diesem Blog werde ich Teile der originalen Texte übernehmen, weil dadurch manches übersichtlicher wird. Hier habe ich mehr Schwierigkeiten mit den Bildern, während es auf Blogger leicht ist, unbeschränkt Bilder zu veröffentlichen. In erster Linie wenn es um Themen wie Nostradamus geht, wo es keine Bilder braucht, möchte ich hier die Texte schreiben. Auf meiner Webseite http://www.psi17.jimdo.com sammle ich meine Träume, die ich teilweise auch illustriere. Leider ist der dortige Blog nicht sehr praktisch angelegt, was meine Arbeit erschwert. Aus diesem Grund suche ich ständig nach guten Alternativen. Diese Webseite dient deshalb vor allem der Vorstellung meiner Bücher.

Ab jetzt geht es also auch hier weiter. Bisher habe ich diesen Blog nur betrieben, um bei anderen WordPress Blogs meine Meinung sagen zu können. Das muss sich jetzt ändern.

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Voraussagen und Träume

Endlich habe ich meine Webseite so halbwegs ordentlich fertig gestaltet. Ich arbeite sie ständig um, weil mir immer wieder etwas nicht so richtig passt.

http://psi17.jimdo.com/

Auf dieser Seite geht es vor allem um meine Träume und die Voraussagen, die meine Träume machen. Einige Träume die ich jetzt habe, trage ich dort ein. Weil ich aber ziemlich im Streß bin, träume ich fast gar nichts mehr. Manchmal schlafe ich überhaupt nicht – also wie sollte ich dann auch träumen.

Das Buch „Paranormale Träume zeigen uns diem Zukunft der Menschheit – BoD“ wurde schon von einigen Leuten gekauft. Auf meiner Seite findet man eine genauere Beschreibung.

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Müllanalyse – oder wenn der Müllmann läutet

Was bitte ist eine Müllanalyse?

Wer es nicht glaubt, die gibt es tatsächlich – bei uns in Wien.

Vor kurzem läutete der Müllmann. Ob der Müll im Kübel von uns stammt, dieser sei nämlich schon geleert worden, fragte er. Wegen der Müllanalyse!!! Nichtsahnend bestritt ich es gleich zur Sicherheit. „Manchmal werfen irgendwelche Leute ihren Müll in unseren Kübel!“, meinte ich überzeugt. Was auch tatsächlich schon der Fall war. Erst nachträglich fiel mir ein, ich hatte jemandem gesagt, der Müll gehöre heute entsorgt, weil er abgeholt wird. Er war also doch von uns. Macht aber nichts. Der Müllman nahm ihn mit und schüttelte dabei den Kopf.

Am nächsten Tag läutete wieder einer von der Müllabfuhr. Unglaublich. Er wollte den anderen Kübel, den mit dem Biomüll. Der war aber leer, deshalb hatte ich ihn nicht hinaus gestellt. Es dauerte bis er mir glaubte. Für die Müllanalyse hätte er ihn gerne gehabt!!!

Müllanalyse? Was soll das denn?

Uns war schon aufgefallen, dass manchmal einzelne Mülleimer mit einem kleinen Wagen abtransportiert worden waren – samt Inhalt natürlich. Wie kommt man eigentlich dazu den Müll analysieren zu lassen? Wird er nur gewogen, oder räumt man ihn aus und schaut was die Leute wegwerfen? Letzteres wäre eine Frechheit, denn aus dem Müll kann man sehr viel über die jeweilige Person ablesen. Wir werfen z. B. wichtigere Papiere nicht in den Papiercontainer, sondern in den Hausmüll. Weil wir dachten, da würde niemand hinein sehen. Tut man aber offenbar doch. Zumindest kann man nicht kontrollieren was mit dem Müll geschieht und wer ihn durchstöbert.

 

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Mit dem Traumbewusstein in Kontakt treten …

Das Buch „Mit dem Traumbewusstsein in Kontakt treten“, habe ich total zusammen gestutzt. Das Cover sieht zwar noch gleich aus, der Inhalt ist fast gleich,  bis auf das was mir unnötig erschien. Die Schrift habe ich verkleinert und dadurch viel Platz erspart.

Wer sich für paranormale Träume interessiert, findet in dem Buch Informationen über die Funktion von Träumen, über paranormale Träume, sowie einige wenige alte Träume von mir, die als Beispiele für Symbolik dienen sollen. Enthalten sind auch voraussagende Träume, persönlicher Natur. Es ist ebenfalls bei LULU erschienen und kostet 14,99€ zuzüglich Versandkosten.

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